Widerstandspunktschweißen von Aluminium – Enabler für die effiziente Türenfertigung im Automobilbau

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Kernthesen

  • Widerstandspunktschweißen Verfahrensvariante AKG, AKG micro und FiXXn sind Schlüsseltechnologien zur effizienten Fertigung von Anbauteilen
  • Die Standmenge der Elektrodenkappen beim Widerstandspunktschweißen von Aluminiumblechen kann durch die Verfahrensvariante AKG und AKG micro erheblich gesteigert werden
  • Durch das Fixierverfahren FiXXn ist es möglich einen Rohbauofen entfallen zu lassen
  • Damit können Anbauteile aus Stahl- und Aluminiumblechen in der automobilen Großserie konzeptgleich gefertigt werden

Zusammenfassung

Bisher werden Anbauteile aus Aluminium bei Volkswagen mittels Laserstrahlschweißen, Nieten und Falzen gefügt. Dies erfordert erhebliche Investitionen hinsichtlich der verwendeten Laseranlagen und eines Rohbauofens zum Aushärten der Falzfixierungen. Darüber hinaus verursachen die eingesetzten Niete Kosten als Fügeelemente.

Anzustreben war ein gegenüber Anbauteilen aus Stahl konzeptgleiches Fertigungskonzept. Die größten Herausforderungen dabei waren die Substitution des Stanznietens und des Laserstrahlschweißens durch Widerstandspunktschweißen sowie die Entwicklung einer neuen Technologie zur Fixierung der Falzflansche.

Durch die neuen Verfahrensvarianten AKG und AKG micro des Widerstandspunktschweißens und der Fixiertechnologie FiXXn ist es gelungen, die Fertigung von Anbauteilen hocheffizient zu gestalten. Die Kombination dieser neuen Technologien wurde in den Türen des Volkswagen ID.7 im Werk Emden in der Großserie umgesetzt.


Referent: Dr. Thomas Franz, Volkswagen AG, Wolfsburg

 


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