Analytischer Nachweis von reibschlüssigen Verbindungen für Leichtmetalle und Stahlwerkstoffe

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S15-IGP


Kernthesen

 

  • Das Nennlochspiel beeinflusst die Höhe des Gleitwiderstandes
  • Das Nennlochspiel wirkt sich auf die Plattennachgiebigkeit aus
  • Schraubenverbindungen mit einem erhöhten Nennlochspiel können durch ein optimiertes analytisches Rechenmodell nachgewiesen werden

Zusammenfassung

Gleitfeste Schraubenverbindungen kommen überall dort zum Einsatz, wo zyklische Beanspruchungen auf Schraubenverbindungen wirken und aus Ermüdungsfestigkeitsgründen reibschlüssig übertragen werden müssen.

Die Bemessung sowie die Nachweisführung dieser Verbindungen sind weitestgehend durch bestehende Normen und Regelwerke zu realisieren. Allerdings bestehen für Langlöcher sowie übergroße Rundlöcher nach wie vor Fragestellungen in der Nachweisführung. Diese werden notwendig um die zusätzliche Forderung Fertigungstoleranzen kostengünstig durch Langlöcher oder übergroße Rundlöcher auszugleichen.

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurde der Fragestellung größerer Nennlochspiele und deren Einfluss auf die Nachgiebigkeiten und die Tragwirkung hochfest vorgespannter Schraubverbindungen nachgegangen. Dazu wurden die verschiedenen (branchenübergreifenden) Regelwerke vergleichend gegenübergestellt, experimentelle Untersuchungen zum Einfluss der Lochgeometrie auf den Gleitwiderstand und numerische Untersuchungen zur Bestimmung der Plattennachgiebigkeit durchgeführt.

Aus den Erkenntnissen wurden schlussendlich Empfehlungen für den Endanwender sowie ein erster Bemessungsvorschlag abgeleitet.


Projekt

EFB 03/115, IGF 18608 BR

Referent: Dipl.-Ing. Maik Dörre, Fraunhofer IGP Rostock

 


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