Fügetechnik im maritimen Umfeld

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IGPSchiffbau


Zusammenfassung

Fügetechniken im maritimen Umfeld sind geprägt durch besondere Randbedingungen. So sind die Dimensionen der Bauteile und die verarbeitenden Dicken weitaus größer als in der anderen Blech verarbeitenden Industrie. Auch unterliegen die Verbindungen dem gesetzlich geregelten Bereich und es gibt aufgrund der geringen Stückzahlen der jeweiligen Bauteile kaum Möglichkeiten die Tragfähigkeiten bauteilbezogen zu betrachten.

So wird in den meisten Fällen auf etablierte Verfahren wie die klassischen Lichtbogenverfahren zurückgegriffen, weil hier in den betrachteten Blechdickenbereichen die Zulassungen vorhanden und auf den Anwendungsfall übertragbar sind.

Trotzdem führen Aspekte wie die Verarbeitung bereits beschichteter Oberflächen oder auch die Ansätze der Mischbauweise kalte Fügeverfahren einzusetzen. Auch die Schraubverfahren finden sogar im Unterwasserbereich Anwendung. Die Darstellung der verschiedensten Anwendungsfälle soll anregen auch in Richtung dieser Anwendungsbereiche in mechanischer Fügetechnik zu denken.


Referent: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wilko Flügge, Fraunhofer Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik Rostock


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